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Presseinfo
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24. April 2008
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Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ (BI) informiert über eine bedauerliche und unverständliche Entwicklung. Die Proteste der Bürger gegen den Naziaufmarsch, am Samstag in Stolberg, werden durch die Polizeibehörde massiv behindert.
Am Mittwoch dieser Woche hat die Polizei dem Anmelder einer Bürgerversammlung die Durchführung des Nachbarschaftsfestes am 26. April in Stolberg untersagt. Die Entscheidung wurde zunächst mündlich mitgeteilt, eine Begründung im Wortlaut liegt noch nicht vor. Die Polizei hat das Mühlener Viertel, in dem Anfang April ein junger Mann getötet wurde, zugunsten der NPD für alle Veranstaltungen gesperrt. Stolberger Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem Nachbarschaftsfest für ein solidarisches Zusammenleben in der Nachbarschaft aussprechen und Neonazis mit ihrer rassistischen Pogromhetze aus dem Viertel raushalten wollen, dürfen Ihr staatsbürgerliches Engagement nicht vorbringen.
"Wir haben der Rechten eine Niederlage zugefügt", erklärte Polizeipräsident Oelze nach dem genehmigten Aufmarsch von 800 Nazis am 12. April in Stolberg. Tatsächlich konnten die Nazis auf den einschlägigen Internetseiten ihren Aufmarsch als einen Erfolg werten. Mehrfach hat die Polizei in den letzten Wochen Anlass zu Befürchtungen gegeben, im Ergebnis den Nazis nicht wirklich Einhalt zu gebieten. So konnte Ende März in Aachen eine friedliche Demonstration gegen rechte Gewalt, unter den Augen der Polizei, von Neonazis aus der ganzen Region gewalttätig angegriffen werden. Diese Sorgen erhalten mit dem Verbot des Nachbarschaftsfestes neue Nahrung. Die Polizei hat die Gelegenheit gehabt, sich eindeutig gegen die Neonazis zu verhalten und die NPD-Kundgebung in ein anderes Viertel zu verlegen. Der Schutz der Anwohner und ihrer nachbarschaftlichen politischen Kundgebung hat unbedingt Vorrang vor Märschen, aus denen heraus die Stolberger mit Sprüchen wie "Wir kriegen Euch alle" bedroht werden, sollte man meinen.
Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ ruft dazu auf, die Proteste gegen den NPD-Aufmarsch in Stolberg zu unterstützen. Antifaschistische Aktionen in Stolberg: - 25. April 18.00 Uhr, Jordansplatz in Stolberg-Mühle, Kundgebung - 26. April 09.00 Uhr, Kaiserplatz in Stolberg, Gegenkundgebung und Demonstration
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23. April 2008
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Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ (BI) ruft dazu auf, die Proteste gegen den NPD-Aufmarsch in Stolberg zu unterstützen. Die NPD und bekannte Neonazis mobilisieren bundesweit, um kommenden Samstag, den 26. April in Stolberg einen vorgeblichen Trauermarsch abzuhalten. Anfang des Monats ist ein junger Mann in Stolberg bei einem Streit durch Messerstiche getötet worden. Die rechte Szene versucht, diesen tragischen Tod für ihre politischen Interessen zu instrumentalisieren. Am 12. April sind bereits 800 Neonazis in Stolberg mit ausländerfeindlichen Parolen durch die Straßen gezogen sein. Offensichtlich wollen die Neonazis in der Eschweiler Nachbarstadt einen neuen Wallfahrtsort für die rechtsextreme Szene schaffen. Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ ruft dazu auf, sich den vielfältigen Protesten gegen die Aktivitäten der Nazis in Stolberg anzuschließen. Diesen Menschenfeinden darf nicht die Straße und der öffentliche Raum überlassen werden. Die Migranten, die durch deren Aufmärsche und Parolen bedroht werden, brauchen unsere Solidarität. Unter dem Motto 'Stolberg steht zusammen' organisiert das Stolberger Bündnis am Freitag, den 25. April eine Kundgebung, die von vielen Gruppen getragen ist: Beginn ist um 18.00 Uhr, Jordansplatz in Stolberg-Mühle. Im Anschluss besteht noch genügend Zeit, den Abend in Eschweiler ausklingen zu lassen. Das Abendprogramm, im Rahmen des Stadtjubiläums, beginnt am Markt um 20.00 Uhr. Am Samstag, den 26. April, rufen verschiedene Gruppen zu einer Gegendemonstration auf, um sich den Nazis entgegen zu stellen: Treffpunkt ist um 9.00 Uhr am Kaiserplatz in Stolberg. Die Teilnahme in Stolberg, vor dem großen Festumzug in Eschweiler, ist daher möglich. Nicht ohne Grund wird auf der Internetsonderseite und den Plakaten zum 150-jährigen Stadtjubiläum herausgestellt: „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“. Dieser Selbstverpflichtung der Stadt Eschweiler folgend gilt es, ein Zeichen der Solidarität mit der Stolberger Bevölkerung zu setzen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Zielort des NDP-Marsches soll es am Samstag zudem ein «Nachbarschaftsfest» geben. Beginn soll um 10.00 Uhr sein, in der Straße "Am großen Rad" in Stolberg. Eine Absicherung durch die Polizei wurde beantragt. Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" weist ausdrücklich auf alle Veranstaltungen hin, damit möglichst viele Menschen teilnehmen.
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07. März 2008
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Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" besuchte jüngst das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum in Mechelen. Es liegt auf halben Weg zwischen Brüssel und Antwerpen. In diesen Städten lebten die meisten Juden in Belgien. Die Fahrt fand im Zusammenhang mit der Ausstellung „Zug der Erinnerung“ statt. Diese machte jetzt in Aachen mit großem Erfolg Station. Es galt sich zuvor einem der Abfahrtsorte zu widmen, von dem aus die Zug-Transporte in den Tod erfolgten. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Mechelener Dossinkaserne. Hier richteten die Nazis 1942 das SS-Sammellager Mechelen ein. Es war das Sammellager für Juden aus Belgien. Deportiert wurden von Mechelen aus auch zahlreiche Juden, die vor der Verfolgung in Deutschland geflüchtet waren. Die Teilnehmer erfuhren Details von lokalem Interesse. Herr Walter Israel Herz, geboren 04.05.1915 in Eschweiler, wurde von Mechelen aus verschleppt. Der Zug fuhr am 6.2.1943. Mit wenigen Ausnahmen fuhren die Todeskonvois in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Dossinkaserne war somit, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „Wartezimmer des Todes”.
In kleinen Gruppen wurden die Besucher sachkundig und einfühlsam durch die Ausstellung begleitet. Eine der im Museum und im Archiv ehrenamtlich Tätigen, führte die Eschweiler Besucher durch die Abteilungen. Bemerkenswerter Weise leistet die junge Frau als deutsche Bürgerin hier ein freiwilliges soziales Jahr in Kooperation mit dem Friedensdienst „Aktion Sühnezeichen“. Die überaus sehenswerte Ausstellung informiert über Verfolgung und Deportation, aber auch über die vielen kleinen und größeren Aktionen des Widerstandes durch die belgische Bevölkerung. Viele versteckte Kinder und ganze Familien verdanken dem Einsatz der Belgier ihr ‚Über-Leben’. Beeindruckend bleibt auch die Aktion von drei jungen Männern in Erinnerung, die am 19. April 1943 den schwerbewachten Konvoi Nr. XX überraschend stoppten, die Waggons öffneten und so insgesamt 236 Juden retteten. Deshalb besuchten die Teilnehmer auf dem Rückweg auch noch die Gedenkstätte an der Bahnstrecke, die jener mutigen Befreiungstat gewidmet ist. Die Eschweiler Teilnehmer der Fahrt, die auf Initiative der VVN-BdA Kreis Aachen stattfand, waren sich einig, dass der Besuch des Museum jedem Interessierten empfohlen werden kann.
Nähere Information zum Jüdischen Deportations- und Widerstandsmuseum in Mechelen finden Sie, auch auf Deutsch, unter: http://www.cicb.be/
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29. Februar 2008
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Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" beteiligt sich an der Fahrt zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) Buchenwald bei Weimar. Antifaschisten aus unserer Region fahren am 12. und 13. April zu den jährlichen Gedenkfeiern am Ettersberg. Wie durch die ersten Recherchen der Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine gegen das Vergessen“ zwischenzeitlich detailliert belegt ist, waren auch Widerstandskämpfer aus Eschweiler und Weisweiler Gefangene in den verschiedenen Lagern und Außenlagern des KZ Buchenwald. Nur ein Teil der Häftlinge kehrte in ihre Heimat an der Inde zurück.
Am Sonntag, den 13. April 2008 werden sich mehr als 1.000 Jugendliche aus ganz Europa vor dem Glockenturm von Buchenwald versammeln, um den Schwur von Buchenwald zu bekräftigen und „Nein“ zu sagen zu Faschismus und Krieg. Träger des Projektes sind das belgische „Institute des Vétérans“ und die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten. Unterstützt wird diese Aktion durch die Komitees der ehemaligen Häftlinge. Die Aachener VVN bietet an, sich an dieser europäischen Aktion Jugendlicher zu beteiligen. Das Treffen der Jugendlichen unterstützt die Feierlichkeiten zum 63. Jahrestag der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers. Der bewaffneten internationalen Widerstandsorganisation gelang es am 11. April 1945 die KZ-Aufseher der SS zu überwinden und durch diese mutige Tat allein 21.000 Häftlinge, darunter 400 Kinder aus dem „Kinderblock“, vor dem Tod zu retten. Das Jugendtreffen zu diesem Anlass ist ein deutliches Signal gegen Faschismus und Krieg, gegen Rassismus und für die Verteidigung von Demokratie und Freiheit. SchülerInnen die in Eschweiler wohnen oder hier zur Schule gehen, sowie Eschweiler Jugendliche ohne eigenes Einkommen erhalten die besondere Möglichkeit zu einem deutlich verringerten Beitrag an dieser Fahrt teilzunehmen. Die Begegnung der europäischen Jugend mit ehemaligen Häftlingen bietet die einmalige Gelegenheit die jüngere deutsche Geschichte durch eigene Anschauung zu erfassen. Auf dem Programm steht neben sachkundigen Führungen durch die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora auch die Teilnahme an der Gedenkfeier. Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" bietet interessierten Jugendlichen an die Fahrt finanziell zu unterstützen. Der TeilnehmerInnenbeitrag wird durch Spenden und Zuschüsse auf 25 Euro verringert. Die begrenzte Anzahl der Plätze wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben und entgegengenommen per Mail: EschweilerBI@gmx.de. Dort und unter der Telefonnummer 0160-99149563 erhalten alle Interessierten auch nähere Informationen zum Ablauf der Fahrt. Ein Vorbereitungstreffen wird am 13. März in Aachen angeboten. Anmeldeschluss ist der 12. März 2008. Meldungen können auch zum regulären Beitrag von 55,- Euro erfolgen. Näherer Informationen des Häftlingskomitees und zur Gedenkstätte finden Sie unter: www.lagergemeinschaft-buchenwald.de und www.buchenwald.de
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14. Februar 2008
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Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" informiert im Rahmen der Erinnerungsarbeit über den „Zug der Erinnerung“. Die Ausstellung wird in Aachen vom 02.-04. März zu sehen sein.
Ein Zug der Erinnerung fährt seit 2007 verschiedene Regionen und zahlreiche Städte in Deutschland und erinnert an das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die während der Nazizeit in die Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden. Zwischen Dezember 1941 und Dezember 1944 deportierten die deutschen Behörden und Dienststellen aus dem Reichsgebiet und den besetzten Ländern Europas mehrere hunderttausend, meist jüdische Kinder. Oft am helllichten Tag wurden sie mit Zügen der Reichsbahn in den Tod gefahren. Unter dem Decknamen DA („David“) steuerten die Züge die Vernichtungslager im Osten an.
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13. Februar 2008
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Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" unterstützt im Rahmen der Erinnerungsarbeit zum Projekt Stolpersteine das Angebot der Fahrt zum Deportationsmuseum in Mechelen, Belgien. Die Fahrt findet statt am Sonntag, 24.02.2008. Die Abfahrt ist um 10.00 Uhr am Blücherplatz in Aachen. Die Rückankunft in Aachen ca. 16.00 Uhr (Mechelen liegt bei Brüssel und Antwerpen). Der Preis für Fahrt, Eintritt und Führung beträgt 15,- Euro, für Menschen ohne eigenes Einkommen 10 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 0241-503429 oder per E-Mail: info-ac@vvn-bda.de Zur Vorbereitung der Ankunft des „Zug der Erinnerung“ in Aachen Anfang März lädt unter anderem die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) zu einer Informationsfahrt ein. Ziel ist das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum in Mechelen bei Brüssel. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Mechelener Dossinkaserne. Hier richteten die Nazis 1942 das SS-Sammellager Mechelen, ein Sammellager für Juden aus Belgien, ein. Das Sammellager Mechelen war der Abfahrtsort einer Deportation ohne Wiederkehr. Aachen war einer der Zwischenstopps dieser Transporte. Zwischen 1942 und 1944 wurden 24 916 Juden und 351 Sinti und Roma von Mechelen nach Auschwitz verschleppt. Die Gefangenen wurden in Zügen von Mechelen nach Auschwitz transportiert. Für die ersten 19 Konvois wurden Waggons dritter Klasse eingesetzt. Diese wurden dann gegen Güterwaggons ausgetauscht, um Fluchtversuche zu verhindern. Die Umstände waren miserabel: 60 bis 70 Menschen waren in einem Anhänger zusammengepfercht. Es gibt weder Essen noch Trinken und die Reise dauert zwei bis drei Tage. Mit 92 Jahren ist Etna Kolender der älteste Leidende in einem solchen Waggon, die jüngste Transportierte ist gerade 39 Tage alt. Sie heißt Suzanne Kaminsky. Zwischen dem 4. August 1942 und dem 31. Juli 1944, dem Abfahrtstag des Konvoi Nr. XXVI, werden 24 916 Juden und 351 „Zigeuner“ von Mechelen nach Auschwitz transportiert. Zwei Drittel von ihnen wurden direkt nach der Ankunft vergast. Bei der Befreiung der Lager lebten noch 1221 von ihnen. Die Dossinkaserne war somit, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „Wartezimmer des Todes”. Das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum zeigt diesen düsteren Teil der Geschichte.
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30. November 2007
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Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ (BI) unterstützt das Projekt „Stolpersteine gegen das Vergessen“ in Eschweiler. Seit einiger Zeit steht die BI schon in Kontakt mit der Projektkoordinatorin des Kölner Künstlers Gunter Demnig mit dem Ziel, die Verlegung von Stolpersteinen auch in Eschweiler zeitnah durchzuführen. Nach Angaben des Initiators handelt es sich dabei um ein Kunstprojekt für Europa, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch. Mit großer Zustimmung sieht die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“, dass politische Parteien und weitere gesellschaftliche Gruppen in Eschweiler das Projekt, mit Zustimmung der zuständigen jüdischen Gemeinde, nun konkret umsetzen wollen. Daran wird die Eschweiler Initiative aktiv mitwirken. Die BI hat auch ihrerseits Recherche betrieben und verfügt über Namen und Schicksale von Verfolgten aus dem antifaschistischen Widerstand in Eschweiler. Eine Gruppe von Opfern, die nicht häufig Erwähnung findet. Die politischen Gegner der Nazis waren vielfach diejenigen, die bereits Anfang 1933 verhaftet wurden. Nicht selten mussten solche Häftlinge die Konzentrationslager errichten, in denen später der Mord an Juden und Opfern aus anderen Gruppen vollzogen wurde. Gemeinsam mit den schon vorliegenden Informationen über jüdische Familien in Eschweiler kann das Projekt konkret angegangen werden. Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ fordert Schülergruppen auf, sich an dem noch zu gründenden Arbeitskreis zu beteiligen. Die sinnvolle Erinnerungsarbeit des Projektes „Stolpersteine“ würde somit von Jugendlichen weiter begleitet werden können. Ergänzende Informationen über Opfer in Kirchengemeinden, Gewerkschaften, Parteien oder anderen Gruppen werden auch zukünftig von der BI gesammelt. Mitteilungen sind erbeten an: Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis", Postfach 1132, 52458 Inden oder EschweilerBI@gmx.de
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07. Oktober 2007
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Die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) "Gemeinsam gegen Neonazis" führt am Samstag, den 13.10.07, eine Unterschriftensammlung zur bundesweiten Kampagne ‚NPD-Verbot jetzt!’ durch. Die Aktion findet um 10.00 Uhr in der Englerthstr. - Ecke Grabenstraße statt. Sie bildet den vorläufigen Abschluss der auch in Eschweiler bisher erfolgreichen Sammlung. Über 400 Unterschriften konnten allein von der BI aus der Indestadt direkt nach Berlin geschickt werden. Ungezählte Unterschriftenlisten wurden an Nazigegner zur Sammlung gereicht und danach ohne Umweg weitergeleitet. Viele haben ihre Unterstützung auf der Homepage der Kampagne bekundet. Die tatsächlichen Unterschriften für Eschweiler werden daher bis heute auf ca. 700 geschätzt. Bundesweit liegen bereits weit über 130.000 Unterschriften vor. Kernstück der Kampagne ist ein Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in welchem diese aufgefordert werden, ein neues Verfahren zum Verbot der NPD in die Wege zu leiten. Die Eschweiler BürgerInnen, besonders die Jugend, haben in vielen kleinen Aktionen einen wichtigen Beitrag geleistet. Die Kampagne dauert bis zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November und hat die ursprüngliche Zielsetzung schon lange überschritten. Eine breite gesellschaftliche Diskussion um den Widerstand gegen Neonazis ist im Gange. Schon einmal stand die NPD vor dem Verbot. Das Verfahren scheiterte vorerst an der verdeckten Arbeit bezahlter Nazis für die verschiedensten Verfassungsschutzämter. Alle Antragsteller (Bund, Länder, Bundestag) sind nach wie vor überzeugt, dass die NPD als antisemitische, rassistische und antidemokratische Gruppierung kein Teil der Demokratie sein kann. Die NPD ist derzeit nicht verboten und darf ihre dadurch erworbenen Privilegien (Finanzierung, öffentliches Auftreten usw.) ausleben. Die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) "Gemeinsam gegen Neonazis" ist sich darüber im Klaren, dass ein NPD-Verbot nur ein erster Schritt sein kann. Den Neonazis soll so eine steuerfinanzierte Basis für ihren Rassismus entzogen werden. Doch damit kann erst der Anfang einer breiten gesellschaftlichen Ablehnung von rassistisch motivierter Gewaltbereitschaft begründet werden. Zu den Erstunterzeichnern und Unterstützern in der Region gehörten u.a.: Der Eschweiler Bürgermeister Rudi Bertram, die CAJ - Christliche Arbeiterjugend Eschweiler, der SPD-Fraktionsvorsitzende Leo Gehlen, Heinz Kaulen als Vorsitzender der DGB-Region NRW Süd-West, Franz-Dieter Pieta vom Bündnis 90/Die Grünen, Wolfgang Theiler als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler, sowie Frank Taufenbach als Sprecher der Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis". Weitergehende Informationen und Material zur Kampagne sind zu finden unter: www.npd-verbot-jetzt.de
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04. September 2007
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Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" unterstützt die Vortragsveranstaltung am 19.09.2007 in der Nachbargemeinde Langerwehe zum Thema: „Das braune Netz in der Region Düren/Aachen“.
Auf Einladung des Dürener Bündnis gegen Rechts besteht um 19.00 Uhr in dem Evangelischen Gemeindzentrum in der Josef-Schwarz-Str. 21 erneut die Gelegenheit den Vortrag des freien Journalisten Michael Klarmann zu erleben. Bereits im April dieses Jahres war er als Referent zu Gast im Eschweiler Rathaus.
Der Journalist Michael Klarmann (Aachener Nachrichten, taz-nrw, Blick nach Rechts u.a.) hat zur lokalen Nazi-Szene in Stadt und Kreis Aachen sowie den Kreisen Düren und Heinsberg über fünf Jahre lang intensiv recherchiert. Er gibt mit seinem Vortrag einen Einblick in die Strukturen von NPD, KAL und der rechten Jugendkultur.
Die gewalttätigen Angriffe auf Besucher eines Antifaschistischen Konzertes am 31.08.07 in Stolberg und Nazischmierereien in Eschweiler-Scherpenseel in der Vornacht zeigen deutlich, dass Gegenwehr gegen Neonazis dringend geboten ist.
Zur Information über das braune Netz aus scheinbürgerlichen Wahlparteien, wie der NPD, den gewaltbereiten Kameradschaften und anderen Neonazis wird diese Veranstaltung beitragen.
Wie immer gilt auch für diese Veranstaltung: Gemäß §6 VersG sind Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme an der öffentlichen Versammlung ausgeschlossen.
Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" sieht die Veranstaltung auch als Aufforderung an alle Eschweiler Bürgerinnen, sich am 22. September in Düren an den Protesten gegen den geplanten Naziaufmarsch zu beteiligen. Nach Anmeldung der Neonazis wollen 200 dieser braunen Gesellen an diesem Tag durch Düren marschieren. Ähnlich wie in Eschweiler steht das breite Bündnis in Düren bereit dem Rassismus keinen Platz und keine Plätze zu gewähren. Um Unterstützung unserer Nachbarn bei einem gemeinsamen Nazi-Problem in der Region wird daher eindringlich gebeten.
Für die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" steht fest: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
Weitere Information unter: www.duerener-buendnis.de und www.antifa-dueren.org
und bei der Eschweiler BI: www.gemeinsam-gegen-neonazis.org
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17. April 2007
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Die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) "Gemeinsam gegen Neonazis" beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne ‚NPD-Verbot jetzt!’. Kernstück ist ein Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in welchem diese aufgefordert werden, ein neues Verfahren zum Verbot der NPD in die Wege zu leiten. Die Eschweiler BürgerInnen, besonders die Jugend, wird aufgefordert sich aktiv an der Unterschriftensammlung zu beteiligen. Schon einmal stand die NPD vor dem Verbot. Das Verfahren scheiterte vorerst an der verdeckten Arbeit bezahlter Nazis für die verschiedensten Verfassungsschutzämter. Alle Antragsteller (Bund, Länder, Bundestag) sind nach wie vor überzeugt, dass die NPD als antisemitische, rassistische und antidemokratische Gruppierung kein Teil der Demokratie sein kann. Das freche Auftreten der Nazis, besonders in unserer Region, hat zu vielen und bunten Protesten breiter Bündnisse geführt. Aktive Nazigegner bekommen aber immer wieder zu hören und manchmal auch zu spüren: Die NPD ist derzeit nicht verboten und darf ihre dadurch erworbenen Privilegien (Finanzierung, öffentliches Auftreten usw.) ausleben. Gegen die Zumutungen durch die hetzerischen Demonstrationen der NPD, gegen das freche Auftreten der NPD in den Parlamenten fordern immer mehr Organisationen, Initiativen, Jugendverbände und zahlreiche Einzelpersonen die Neuaufnahme des Verbotsverfahrens gegen die NPD. Die Kampagne geht aus von der VVN - Bund der Antifaschisten und wird u.a. von einer Vielzahl Prominenter aus Kultur, Politik, Kirchen und Gewerkschaften, sowie von KZ-Überlebenden, unterstützt. 70 Erstunterzeichner bundesweit verleihen mit ihrer Unterschrift dem Begehren Nachdruck. Darunter sind der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten Franz-Josef Möllenberg, der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke, der katholische Bischof von Regensburg Gerhard Ludwig Müller, der Filmproduzent Artur Brauner, die Schauspieler Hannelore Elsner, Peter Sodann und Gisela May sowie die Kabarettisten Jürgen Becker und Dietrich Kittner. Weitergehende Informationen und Material zur Kampagne sind zu finden unter: www.npd-verbot-jetzt.de
Zu den Erstunterzeichnern und Unterstützern in der Region gehören u.a. für Eschweiler: Rudi Bertram, Bürgermeister der Stadt Eschweiler; CAJ-Christliche Arbeiterjugend Eschweiler; Leo Gehlen, SPD-Eschweiler; Heinz Kaulen, Vorsitzender der DGB-Region NRW Süd-West; Franz-Dieter Pieta, Bündnis 90/Die Grünen-Eschweiler; Frank Taufenbach, Sprecher der Eschweiler BI „Gemeinsam gegen Neonazis; Wolfgang Theiler, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler. Weitere Unterstützer, Einzelpersonen und Gruppen, werden gebeten sich bei der Bürgerinitiative zu melden. Mailadresse: daniel@gemeinsam-gegen-neonazis.org
Über die NPD und die sogenannten freien Kameradschaften in der Region Aachen/Düren können sich Interessierte bereits nächste Woche näher informieren. Am Donnerstag, 26.04.2007 lädt die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) "Gemeinsam gegen Neonazis" zu einer Veranstaltung mit dem Titel „NPD – Wölfe im Schafspelz“ ein. Der freie Journalist Michael Klarmann wird als Kenner der regionalen rechtsextremen Szene zu den aktuellen Aktivitäten der Neonazis in der Region vortragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Ratssaal des Eschweiler Rathauses.
Die Eschweiler Initiative weist darauf hin: Gemäß §6 VersG sind Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme an der öffentlichen Versammlung ausgeschlossen.
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26. März 2007
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Am Donnerstag, 26.04.2007 lädt die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) "Gemeinsam gegen Neonazis" zu einer Veranstaltung mit dem Titel „NPD – Wölfe im Schafspelz“ ein. Der freie Journalist Michael Klarmann wird als Kenner der regionalen rechtsextremen Szene zu den aktuellen Aktivitäten der Neonazis in der Region vortragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Ratssaal des Eschweiler Rathauses. Interessierte haben die Möglichkeit anschließend Fragen an den Referenten zu stellen und weitergehende Informationen zu erhalten.
Die Meldungen über rechtsextreme Gewalttaten von Neonazis einerseits und die neue Strategie der NPD in der Öffentlichkeit als adrett-bürgerliche Fast-Demokraten aufzutreten, veranlasst die Eschweiler BI erneut eine Informationsveranstaltung durchzuführen. Die Neonazis treten in Eschweiler aktuell weniger direkt in Erscheinung. Jedoch verstärken NPD und die neonazistische Kameradschaft Aachener Land im angrenzenden Kreis Düren ihre Aktivitäten. Im benachbarten Stolberg sitzen die Neonazis bereits schon seit mehreren Jahren im Stadtrat. Die NRW weite Berichterstattung der Medien über eine „Kommunalisierung“ der NPD Arbeit bestätigt sich anscheinend auch in unserer Region. Im Vorfeld der Kommunalwahlen im Jahr 2009 streben Neonazis bereits den Sprung in den Düsseldorfer Landtag an. In Eschweiler gilt es erneut deutlich zu machen: Hier ist kein Platz für Rassisten. Am 13.04.2007 jährt sich zum siebten Mal der einstimmige Beschluss der Eschweiler Parteien: „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus!“ So lautet die sichtbare Selbstverpflichtung des Stadtrates. Der Anstoß diese Aktionsform aufzugreifen ging seinerzeit von der BI "Gemeinsam gegen Neonazis" aus. Zweimal ist es in Eschweiler bereits gelungen die Verbreitung neonazistischer Ideologie zu verhindern. Den Neonazis gelang es in den vergangenen Jahren nicht sich hier festzusetzen. Das „Braune Haus“ in Dürwiß steht bis heute leer. So soll es nach Auffassung der Eschweiler BI auch bleiben. Die Eschweiler Initiative weist darauf hin: Gemäß §6 VersG sind Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme an der öffentlichen Versammlung ausgeschlossen.
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10. Mai 2005
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Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" führt am Donnerstag, 12.05.05 um 18.30 Uhr, in der Eschweiler Grabenstraße am Karnevalsbrunnen, eine weitere Aktion gegen die Kandidatur neonazistischer Parteien zur Landtagswahl durch.
Wahlerfolge der Neonazis im Kreis Aachen bei den vergangenen Kommunalwahlen, aber auch zuvor bei Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg, sind leider wieder Gründe genug für eine weitere Aktion gegen Neonazis.
Es werden am Donnerstag Infotafeln öffentlich ausgehängt zur Unterstützung der Kampagne: „Keine Nazis in die Parlamente“. In Eschweiler sollen die Wahlberechtigten ermuntert werden ihre Stimme zur Landtagswahl solchen Parteien zu geben die sich aktiv und konsequent gegen Neonazis einsetzen.
Erst am 13.04.2005 jährte sich zum fünften Mal der einstimmige Beschluss der Eschweiler Parteien: „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus!“ So lautet die sichtbare Selbstverpflichtung des Stadtrates. Der Anstoß die Aktionsform in Eschweiler aufzugreifen ging seinerzeit von der Bürgerinitiative aus.
Auch heute gilt: Alle Eschweiler BürgerInnen sind aufgefordert weiterhin aktiv dem braunen Spuk der Nazis entgegenzutreten.
Auch nach den offiziellen Feiern zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, am 8. und 9. Mai, gilt es wachsam und aktiv den rechtsradikalen Parteien zu zeigen, dass für Sie in Eschweiler kein Platz ist.
Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" begrüßt in diesem Zusammenhang eine Zusage des Bürgermeisters Rudi Bertram. Er will erneut die Ortsschilder „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“ reinigen und instand setzen lassen. Immer wieder sind diese äußeren Zeichen aller demokratischen Kräfte in Eschweiler Ziel von Attacken unverbesserlicher Schmierer oder ewiggestriger Nazis.
Für die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" steht fest:
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
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Letzte Änderung am Dienstag, 22. Juli 2008 um 12:46:41 Uhr.
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