Pressespiegel

24. April 2008


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten


Eschweiler. Die Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» ruft dazu auf, die Proteste gegen den NPD-Aufmarsch in Stolberg zu unterstützen. Die NPD und bekannte Neonazis mobilisieren bundesweit, um kommenden Samstag, 26. April, in Stolberg einen vorgeblichen Trauermarsch abzuhalten.
Anfang des Monats ist ein junger Mann in Stolberg bei einem Streit durch Messerstiche getötet worden. Die rechte Szene versucht, diesen tragischen Tod für ihre politischen Interessen zu instrumentalisieren. Am 12. April sind bereits 800 Neonazis in Stolberg mit ausländerfeindlichen Parolen durch die Straßen gezogen sein. Offensichtlich wollen die Neonazis hier einen neuen Wallfahrtsort für die rechtsextreme Szene schaffen.

Die Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» ruft dazu auf, sich den vielfältigen Protesten gegen die Aktivitäten der Nazis in Stolberg anzuschließen. Diesen Menschenfeinden dürfe nicht die Straße und der öffentliche Raum überlassen werden, so die Initiative. «Die Migranten, die durch deren Aufmärsche und Parolen bedroht werden, brauchen unsere Solidarität.»

Unter dem Motto «Stolberg steht zusammen» organisiert das Stolberger Bündnis am Freitag, 25. April, eine Kundgebung, die von vielen Gruppen getragen ist: Beginn ist um 18 Uhr auf dem Jordansplatz in Stolberg-Mühle. Im Anschluss besteht noch genügend Zeit, den Abend in Eschweiler zum Stadtjubiläum ausklingen zu lassen.

Am Samstag, den 26. April, rufen verschiedene Gruppen zu einer Gegendemonstration auf, um sich den Nazis entgegenzustellen: Treffpunkt ist um 9 Uhr am Kaiserplatz in Stolberg. Die Teilnahme in Stolberg, vor dem großen Festumzug in Eschweiler, ist daher möglich.


04. März 2008


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten


Jugendliche fahren im April nach Buchenwald
Verbilligte Fahrt zur Teilnahme am Gedenktag

Eschweiler. Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ beteiligt sich an einer Fahrt zur Gedenkstätte am ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar, zu den jährlichen Gedenkfeiern am 12. und 13. April.

Wie durch Nachforschungen der Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine gegen das Vergessen“ inzwischen belegt ist, waren auch Widerstandskämpfer aus Eschweiler und Weisweiler in den Lagern und Außenlagern des KZ Buchenwald. Nur ein Teil der Häftlinge kehrte in ihre Heimat an der Inde zurück.

Am Sonntag, 13. April, werden sich mehr als 1000 Jugendliche aus ganz Europa vor dem Glockenturm von Buchenwald versammeln, um „Nein“ zu sagen zu Faschismus und Krieg. Träger des Projektes sind das belgische „Institute des Vétérans“ und die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten. Unterstützt wird diese Aktion durch die Komitees der ehemaligen Häftlinge. Die Aachener Organisation VVN (Verfolgte des Naziregimes) bietet an, sich an dieser europäischen Aktion zu beteiligen.

Schüler, die in Eschweiler wohnen oder hier zur Schule gehen, sowie Eschweiler Jugendliche ohne eigenes Einkommen erhalten die besondere Möglichkeit zu einem deutlich verringerten Beitrag an dieser Fahrt teilzunehmen. Auf dem Programm steht neben sachkundigen Führungen durch die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora auch die Teilnahme an der Gedenkfeier.

Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ bietet verbilligte Plätze an. Sie werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben und entgegengenommen per Mail: EschweilerBI@gmx.de. Dort und unter 0160/99149563 erhalten alle Interessierten auch nähere Informationen zum Ablauf der Fahrt. Ein Vorbereitungstreffen findet am Donnerstag, 13. März, in Aachen statt. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 12. März.


03. März 2008

Eschweiler Filmpost online

Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" beteiligt sich an der Fahrt zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) Buchenwald bei Weimar. Antifaschisten aus unserer Region fahren am 12. und 13. April zu den jährlichen Gedenkfeiern am Ettersberg.
Wie durch die ersten Recherchen der Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine gegen das Vergessen“ zwischenzeitlich detailliert belegt ist, waren auch Widerstandskämpfer aus Eschweiler und Weisweiler Gefangene in den verschiedenen Lagern und Außenlagern des KZ Buchenwald. Nur ein Teil der Häftlinge kehrte in ihre Heimat an der Inde zurück.

Am Sonntag, den 13. April 2008 werden sich mehr als 1.000 Jugendliche aus ganz Europa vor dem Glockenturm von Buchenwald versammeln, um den Schwur von Buchenwald zu bekräftigen und „Nein“ zu sagen zu Faschismus und Krieg. Träger des Projektes sind das belgische „Institute des Vétérans“ und die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten. Unterstützt wird diese Aktion durch die Komitees der ehemaligen Häftlinge. Die Aachener VVN bietet an, sich an dieser europäischen Aktion Jugendlicher zu beteiligen.
Das Treffen der Jugendlichen unterstützt die Feierlichkeiten zum 63. Jahrestag der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers. Der bewaffneten internationalen Widerstandsorganisation gelang es am 11. April 1945 die KZ-Aufseher der SS zu überwinden und durch diese mutige Tat allein 21.000 Häftlinge, darunter 400 Kinder aus dem „Kinderblock“, vor dem Tod zu retten. Das Jugendtreffen zu diesem Anlass ist ein deutliches Signal gegen Faschismus und Krieg, gegen Rassismus und für die Verteidigung von Demokratie und Freiheit.
SchülerInnen die in Eschweiler wohnen oder hier zur Schule gehen, sowie Eschweiler Jugendliche ohne eigenes Einkommen erhalten die besondere Möglichkeit zu einem deutlich verringerten Beitrag an dieser Fahrt teilzunehmen. Die Begegnung der europäischen Jugend mit ehemaligen Häftlingen bietet die einmalige Gelegenheit die jüngere deutsche Geschichte durch eigene Anschauung zu erfassen.
Auf dem Programm steht neben sachkundigen Führungen durch die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora auch die Teilnahme an der Gedenkfeier.

Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" bietet interessierten Jugendlichen an die Fahrt finanziell zu unterstützen. Der TeilnehmerInnenbeitrag wird durch Spenden und Zuschüsse auf 25 Euro verringert. Die begrenzte Anzahl der Plätze wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben und entgegengenommen per Mail: EschweilerBI@gmx.de. Dort und unter der Telefonnummer 0160-99149563 erhalten alle Interessierten auch nähere Informationen zum Ablauf der Fahrt. Ein Vorbereitungstreffen wird am 13. März in Aachen angeboten. Anmeldeschluss ist der 12. März 2008. Meldungen können auch zum regulären Beitrag von 55,- Euro erfolgen.
Näherer Informationen des Häftlingskomitees und zur Gedenkstätte finden Sie unter:
http://www.lagergemeinschaft-buchenwald.de und http://www.buchenwald.de


24. Februar 2007

Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten

Aachen/Eschweiler. Die Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» informiert im Rahmen der Erinnerungsarbeit über den «Zug der Erinnerung». Die Ausstellung ist von Sonntag, 2. März, bis Dienstag, 4. März, jeweils von 9 bis 18 Uhr, im Hauptbahnhof Aachen zu sehen.
Ein «Zug der Erinnerung» fährt seit dem vergangenen Jahr verschiedene Regionen und zahlreiche Städte in Deutschland und erinnert an das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die während der Nazizeit in die Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden.

Zwischen Dezember 1941 und Dezember 1944 deportierten die deutschen Behörden und Dienststellen aus dem Reichsgebiet und den besetzten Ländern Europas mehrere hunderttausend, meist jüdische Kinder. Oft am helllichten Tag wurden sie mit Zügen der Reichsbahn in den Tod gefahren. Unter dem Decknamen DA («David») steuerten die Züge die Vernichtungslager im Osten an.


20. Februar 2008

Eschweiler Filmpost online

Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" informiert im Rahmen der Erinnerungsarbeit über den „Zug der Erinnerung“.
Die Ausstellung wird in Aachen vom 02.-04. März zu sehen sein.

Ein Zug der Erinnerung fährt seit 2007 verschiedene Regionen und zahlreiche Städte in Deutschland und erinnert an das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die während der Nazizeit in die Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden.
Zwischen Dezember 1941 und Dezember 1944 deportierten die deutschen Behörden und Dienststellen aus dem Reichsgebiet und den besetzten Ländern Europas mehrere hunderttausend, meist jüdische Kinder. Oft am helllichten Tag wurden sie mit Zügen der Reichsbahn in den Tod gefahren. Unter dem Decknamen DA („David“) steuerten die Züge die Vernichtungslager im Osten an.


20. Februar 2008


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten


Eschweiler. Die Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» unterstützt im Rahmen der Erinnerungsarbeit zum Projekt Stolpersteine das Angebot einer Fahrt zum Deportationsmuseum im belgischen Mechelen.  Zur Vorbereitung der Ankunft des «Zuges der Erinnerung» in Aachen Anfang März lädt unter anderem die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) zu einer Informationsfahrt ein. Ziel ist das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum in Mechelen bei Brüssel.
Das Museum befindet sich in der ehemaligen Mechelener Dossinkaserne. Hier richteten die Nazis 1942 das SS-Sammellager Mechelen - ein Sammellager für Juden aus Belgien - ein.

Das Sammellager Mechelen war der Abfahrtsort für Fahrten ohne Wiederkehr. Aachen war einer der Zwischenstopps dieser Transporte. Zwischen 1942 und 1944 wurden 24.916 Juden und 351 Sinti und Roma in Zügen von Mechelen nach Auschwitz transportiert. Zwei Drittel von ihnen wurden direkt nach der Ankunft im Konzentrationslager vergast. Bei der Befreiung des Lager lebten nur noch 1221 von ihnen.

Für die ersten 19 Konvois wurden Waggons dritter Klasse eingesetzt. Diese wurden dann gegen Güterwaggons ausgetauscht, um Fluchtversuche der Deportierten zu verhindern.

Die Umstände waren miserabel: 60 bis 70 Menschen waren in einem Anhänger zusammengepfercht. Es gab weder Essen noch Trinken, und die Reise dauert zwei bis drei qualvolle Tage.

Mit 92 Jahren war Etna Kolender die älteste Leidende in einem dieser Waggons, die jüngste Transportierte war gerade 39 Tage alt und hieß Suzanne Kaminsky.

Die Dossinkaserne war somit im wahrsten Sinne des Wortes ein «Wartezimmer des Todes». Das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum zeigt diesen düsteren Teil der Geschichte.

Die Fahrt findet am Sonntag, 24. Februar, statt. Die Abfahrt ist um 10 Uhr am Blücherplatz in Aachen. Die Rückkehr in Aachen ist für 16 Uhr geplant. Der Preis für Fahrt, Eintritt und Führung beträgt 15 Euro, für Menschen ohne eigenes Einkommen 10 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0241 503429 oder per E-Mail (info-ac@vvn-bda.de).


19. Februar 2008


Eschweiler Filmpost


Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" unterstützt im Rahmen der Erinnerungsarbeit zum Projekt Stolpersteine das Angebot der Fahrt zum Deportationsmuseum in Mechelen, Belgien. Die Fahrt findet statt am Sonntag, 24.02.2008. Die Abfahrt ist um 10.00 Uhr am Blücherplatz in Aachen.

Die Rückankunft in Aachen ca. 16.00 Uhr (Mechelen liegt bei Brüssel und Antwerpen). Der Preis für Fahrt, Eintritt und Führung beträgt 15,- Euro, für Menschen ohne eigenes Einkommen 10 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 0241-503429 oder per E-Mail: info-ac@vvn-bda.de Zur Vorbereitung der Ankunft des „Zug der Erinnerung“ in Aachen Anfang März lädt unter anderem die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) zu einer Informationsfahrt ein. Ziel ist das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum in Mechelen bei Brüssel.

Das Museum befindet sich in der ehemaligen Mechelener Dossinkaserne. Hier richteten die Nazis 1942 das SS-Sammellager Mechelen, ein Sammellager für Juden aus Belgien, ein.
Das Sammellager Mechelen war der Abfahrtsort einer Deportation ohne Wiederkehr. Aachen war einer der Zwischenstopps dieser Transporte. Zwischen 1942 und 1944 wurden 24 916 Juden und 351 Sinti und Roma von Mechelen nach Auschwitz verschleppt.
Die Gefangenen wurden in Zügen von Mechelen nach Auschwitz transportiert.
Für die ersten 19 Konvois wurden Waggons dritter Klasse eingesetzt. Diese wurden dann gegen Güterwaggons ausgetauscht, um Fluchtversuche zu verhindern.
Die Umstände waren miserabel: 60 bis 70 Menschen waren in einem Anhänger zusammengepfercht. Es gibt weder Essen noch Trinken und die Reise dauert zwei bis drei Tage.
Mit 92 Jahren ist Etna Kolender der älteste Leidende in einem solchen Waggon, die jüngste Transportierte ist gerade 39 Tage alt. Sie heißt Suzanne Kaminsky.
Zwischen dem 4. August 1942 und dem 31. Juli 1944, dem Abfahrtstag des Konvoi Nr. XXVI, werden 24 916 Juden und 351 „Zigeuner“ von Mechelen nach Auschwitz transportiert. Zwei Drittel von ihnen wurden direkt nach der Ankunft vergast. Bei der Befreiung der Lager lebten noch 1221 von ihnen.
Die Dossinkaserne war somit, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „Wartezimmer des Todes”.
Das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum zeigt diesen düsteren Teil der Geschichte.


8. Februar 2008


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten


Eschweiler. Das Projekt «Stolpersteine gegen das Vergessen», nimmt jetzt in Eschweiler Fahrt auf. Die Stolpersteine sollen an Schicksale von Menschen erinnern, die im Dritten Reich verfolgt und ermordet wurden. Nachdem im Januar eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen wurde, folgte nun am Donnerstag das erste Treffen dieser Gruppe im Rathaus.
Bis spätestens August, so hofft AG-Sprecher Frank Taufenbach, soll das Projekt so weit vorangetrieben worden sein, dass in der Indestadt die ersten «Stolpersteine gegen das Vergessen» vom Kölner Künstler Gunter Demnig in den Boden eingelassen werden können.

«Durch die Erinnerung an die Namen wird auch die Erinnerung an die Menschen aufrecht erhalten», begründet Frank Taufenbach das Engagement der Arbeitsgemeinschaft. Nachdem der Eschweiler Geschichtsverein bereits in der Vergangenheit Material über Indestädter gesammelt hat, die von den Nazis verfolgt wurden, soll nun innerhalb der AG eine Recherchegruppe unter der Leitung von Helmut Kaleß gebildet werden, die sich auf die weitere Suche macht.

«Wichtig ist, dass aller Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird. Also neben jüdischen Bürgern auch der politisch Verfolgten, der Sinti und Roma, der Homosexuellen, der Opfer aus dem kirchlichen Bereich und der Menschen, die unter dem Druck der damaligen Umstände Selbstmord begingen», so der AG-Sprecher.


25. Januar 2008


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten

Stolpersteine rütteln Erinnerungen wach

Eschweiler. Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachhalten und die Auseinandersetzung mit Mitläufertum fördern - zu diesem Zweck will sich auch die Stadt Eschweiler Stadt am Projekt «Stolpersteine gegen das Vergessen» des Kölner Künstlers Gunter Demnig beteiligen.
Gerade angesichts aktueller Übergriffe auf ausländische Mitbürger und der Gründung eines NPD-Kreisverbandes im Kreis Düren kam die Idee dazu von SPD und Grünen. Die anderen Parteien signalisierten sofort Zustimmung, und so konnte jetzt eine Arbeitsgruppe gegründet werden, die sich aus Vetretern von gesellschaftlichen Einrichtungen wie Schulen oder Kirchen, dem Citymanagement Eschweiler, dem Geschichtsverein und der Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis», aber auch interessierten Bürgern zusammensetzt und sich unter der Leitung von Gewerkschaftssekretär Frank Taufenbach die Umsetzung des Projektes zur Aufgabe genacht hat.

Schon seit 1985 verlegt Demnig vor ehemaligen Wohnhäusern oder Arbeitsstätten verfolgter Bürger «Stolpersteine», die eine Messingtafel mit deren Namen, Jahrgang und weiterem Schicksal tragen. Wichtig ist hierbei, dass der Künstler sein Augenmerk nicht nur auf Juden, sondern alle im Nationalsozialismus Ermordete richtet. Bis heute gibt es bundesweit über 10000 solcher Steine - Erst kürzlich wurden einige auch in Aachen und Düren verlegt.

Nun werden Gruppen oder Privatpersonen gesucht, die für 95 Euro eine Patenschaft für NS-Opfer übernehmen und so die Verlegung eines «Stolpersteins» ermöglichen. Den Anfang macht die Pfarre St. Marien, die auf der Röthgener Straße zwei Patenschaften übernehmen will.


02. Dezember 2007


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten

Eschweiler Stolpersteine gegen das Vergessen

Eschweiler. Die Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» (BI) und die Stadt Eschweiler unterstützen das Projekt «Stolpersteine gegen das Vergessen», das erstmals 1995 in Köln realisiert wurde.  
Dabei verlegt der Künstler Gunter Demnig vor ehemaligen Wohnhäusern oder Arbeitsstätten von Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, «Stolpersteine», die die Erinnerung an die Opfer des deutschen Faschismus wach halten sollen.

Diese aus Beton gegossenen Steine tragen auf der Oberseite eine kleine Messingtafel, in die der Künstler mit Hammer und Schlagbuchstaben unter anderem den Namen, den Jahrgang und das weitere Schicksal jedes einzelnen Opfers einstanzt. Nach der Gravur werden die Steine in den Bürgersteig eingelassen. Bundesweit wurden bisher über 10.000 Steine in 230 Kommunen verlegt.

Der Kulturausschuss stimmte einstimmig einem Antrag von SPD und Grünen zu, das Projekt in Eschweiler umzusetzen. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben zu rufen, sowie interessierte Bürger und Mitglieder anderer Organisationen ins Boot zu holen.

Bereits seit einiger Zeit stehen die Mitglieder der Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» in Kontakt mit der Projektkoordinatorin des Künstlers Gunter Demnig. Ziel ist, die Verlegung der «Stolpersteine» auch in Eschweiler zeitnah zu ermöglichen.

Darüber hinaus haben die in der BI engagierten Bürger Namen und Schicksale von Verfolgten aus dem antifaschistischen Widerstand in Eschweiler ausfindig gemacht, ebenso Namen jüdischer Familien. Die Bürgerinitiative bittet nun Eschweiler Schüler auf, sich in der noch zu gründenden Arbeitsgemeinschaft zu engagieren. Informationen über Opfer in Kirchengemeinden, Gewerkschaften, Parteien oder anderen Gruppen werden auch zukünftig von der BI gesammelt.

Mitteilungen sind erbeten an: Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis», Postfach 1132, 52458 Inden oder an EschweilerBI@gmx.de per E-mail.



28. November 2007


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten


«Stolpersteine» sollen an Opfer des Nazi-Terrors erinnern

Eschweiler. «Stolpersteine gegen das Vergessen» lautet der Titel des Projektes, das die SPD und Bündnis 90/Die Grünen nun ins Leben rufen wollen. Damit will die Indestadt dem Beispiel anderer Kommunen folgen.
Inzwischen weisen weit über 10.000 Steine bundesweit auf Opfer des Nationalsozialismus´ hin. In Eschweiler sind derzeit 49 solcher Hinweise vorgesehen.

Die zuständige jüdische Gemeinde hat diesem Vorhaben ihre Zustimmung gegeben. Ein Arbeitskreis soll nun die Vorbereitungen treffen, schließlich sollen Paten die Finanzierung der in Beton gegossenen Steine übernehmen.

Bis 1933 waren in Eschweiler und Weisweiler mehr als 40 jüdische Familien zu Hause. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die meisten dieser Menschen in Konzentrationslagern zu Tode kamen, nur wenigen gelang die Emigration. Auch der Geschichtsverein beschäftigte sich ausführlich mit dem Schicksal der Juden in Eschweiler.

Die Stolpersteine sind mit Plaketten versehen, worauf Name, Jahrgang und Schicksal der Opfer zu lesen sind, die an dieser Stelle wohnten oder arbeiteten.


08. Oktober 2007


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten


Eschweiler. Eine Unterschriftensammlung zur bundesweiten Kampagne «NPD-Verbot jetzt!» veranstaltet die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) «Gemeinsam gegen Neonazis» am Samstag.
Die Aktion findet ab 10 Uhr in der Englerthstraße/Ecke Grabenstraße statt. Sie bildet den vorläufigen Abschluss der auch in Eschweiler bisher erfolgreichen Sammlung.

Mehr als 400 Unterschriften konnten allein von der BI aus der Indestadt direkt nach Berlin geschickt werden. Zahlreiche Unterschriftenlisten wurden an Nazigegner zur Sammlung gereicht und danach ohne Umweg weitergeleitet. Viele haben ihre Unterstützung auf der Homepage der Kampagne bekundet.

Die tatsächlichen Unterschriften für Eschweiler werden daher bis heute auf ca. 700 geschätzt. Bundesweit liegen bereits weit mehr als 130.000 Unterschriften vor. Kernstück der Kampagne ist ein Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in dem diese aufgefordert werden, ein neues Verfahren zum Verbot der NPD in die Wege zu leiten. Die Eschweiler Bürger, besonders die Jugend, haben in vielen Aktionen einen wichtigen Beitrag geleistet.

Die Kampagne dauert bis zum Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November und hat die ursprüngliche Zielsetzung schon lange überschritten. Eine breite gesellschaftliche Diskussion um den Widerstand gegen Neonazis ist im Gange.


28. April 2007


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten

NPD im Stadtrat? Nein, danke!

Eschweiler. Rassismus in Eschweiler. Ist das überhaupt noch ein Thema? Geschichten über das «Braune Haus» in Dürwiß sind zwar noch präsent, liegen aber doch schon einige Jahre zurück. Trotzdem darf die Gefahr von Rechts niemals unterschätzt werden.
Denn die Demokratiegegner, auch wenn sie sich medial möglichst nicht als solche darstellen, sind auch in der Aachener Region weiterhin aktiv.

Dies hat die Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» dazu bewegt, den freien Journalisten Michael Klarmann in die Indestadt einzuladen, um über die aktuellen Entwicklungen in der rechten Szene zu referieren. Unter dem Titel «NPD - Wölfe im Schafspelz.

Neonazismus und Rechtsextremismus in der Region» stellte Klarmann, der unter anderen für die Aachener Zeitungen, die taz-nrw und Blick nach Rechts schreibt, Aktivitäten und Organisationsstrukturen der lokalen NPD und rechtsradikaler Gruppierungen vor.

«Einer der aktivsten Kreisverbände der NRW-NPD sitzt in der Region Aachen. Auch die 'Kameradschaft Aachener Land' zählt zu den ältesten und aktivsten Neonazigruppen unter den NRW-Kameradschaften. Das war nicht immer so», so Klarmann.

Auch in Eschweiler gilt es, die Augen offen zu halten, was so auf den Schulhöfen passiert. Dies ist sicherlich nicht ganz einfach, da sowohl Lehrer als auch Eltern, Politiker und andere Verantwortliche oft die Zugangsmöglichkeiten ihrer Kinder unterschätzen. Besonders in Zeiten des Internets ist rechtsradikales Gedankengut mit wenigen Klicks zu finden. Politische Aufklärung und Bildung ist hier sicherlich genauso gefragt wie eine stärkere Medienkompetenz der Erwachsenen.

Daneben stellte Michael Klarmanns in seinem Vortrag aber vor allem die parteiliche Organisation der NPD in der Region Aachen vor. So konnten die rechtsextremen Parteien in Stadt und Kreis Aachen bei den Kommunalwahlen 2004 ihre Mandate verdoppeln.


23. April 2007


Website der Aktion nonpd - NPD Verbot jetzt


NPD - Wölfe im Schafspelz
Veranstaltung der Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" mit dem Journalisten Michael Klarmann
Donnerstag | 26.4.2007 | 19 Uhr
Ort: Eschweiler
Saal des Rathauses
Eschweiler.
Die Forderung nach einem bundesweiten Verbot der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) wird von der Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» erhoben. Sie beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne «NPD-Verbot jetzt!», sammelt dafür Unterschriften und lädt zu einem Vortrag über die rechtsextreme Szene ein.
Der Vortrag ist am Donnerstag, 26. April, um 19 Uhr im Saal des Eschweiler Rathauses. Bei der Veranstaltung mit dem Titel "NPD - Wölfe im Schafspelz" soll der Journalist Michael Klarmann als Kenner der regionalen rechtsextremen Szene über aktuelle Aktivitäten der Neonazis in der Region berichtet.
Dabei geht er nicht nur auf die NPD ein, sondern auch auf die so genannten freien Kameradschaften. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Die Versammlung ist öffentlich, die Bürgerinitiative hat aber darauf hingewiesen, dass nach Paragraf 6 des Versammlungsgesetzes Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme ausgeschlossen seien.
Kernstück der Bemühungen um ein Verbot der NPD ist ein Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in welchem diese aufgefordert werden, ein neues Verfahren zum Verbot der NPD in die Wege zu leiten. Dazu sammelt die Initiative "Gemeinsam gegen Neonazis" in Eschweiler Unterschriften.
Zu den Erstunterzeichnern und Unterstützern in der Region gehören unter anderem der Eschweiler Bürgermeister Rudi Bertram, die CAJ-Christliche Arbeiterjugend Eschweiler, der SPD-Fraktionsvorsitzende Leo Gehlen, Heinz Kaulen als Vorsitzender der DGB-Region NRW Süd-West, Franz-Dieter Pieta vom Bündnis 90/Die Grünen, Frank Taufenbach als Sprecher der Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis", sowie der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler Wolfgang Theiler, teilte die Bürgerinitiative mit.


22. April 2007


Lokalteil der Eschweiler Zeitung und der Eschweiler Nachrichten


Eschweiler. Die Forderung nach einem bundesweiten Verbot der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) wird von der Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis» erhoben. Sie beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne «NPD-Verbot jetzt!», sammelt dafür Unterschriften und lädt zu einem Vortrag über die rechtsextreme Szene ein.
Der Vortrag ist am Donnerstag, 26. April, um 19 Uhr im Saal des Eschweiler Rathauses. Bei der Veranstaltung mit dem Titel «NPD - Wölfe im Schafspelz» soll der Journalist Michael Klarmann als Kenner der regionalen rechtsextremen Szene über aktuelle Aktivitäten der Neonazis in der Region berichtet.

Dabei geht er nicht nur auf die NPD ein, sondern auch auf die so genannten freien Kameradschaften. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Die Versammlung ist öffentlich, die Bürgerinitiative hat aber darauf hingewiesen, dass nach Paragraf 6 des Versammlungsgesetzes Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme ausgeschlossen seien.

Kernstück der Bemühungen um ein Verbot der NPD ist ein Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in welchem diese aufgefordert werden, ein neues Verfahren zum Verbot der NPD in die Wege zu leiten. Dazu sammelt die Initiative «Gemeinsam gegen Neonazis» in Eschweiler Unterschriften.

Zu den Erstunterzeichnern und Unterstützern in der Region gehören unter anderem der Eschweiler Bürgermeister Rudi Bertram, die CAJ-Christliche Arbeiterjugend Eschweiler, der SPD-Fraktionsvorsitzende Leo Gehlen, Heinz Kaulen als Vorsitzender der DGB-Region NRW Süd-West, Franz-Dieter Pieta vom Bündnis 90/Die Grünen, Frank Taufenbach als Sprecher der Eschweiler Bürgerinitiative «Gemeinsam gegen Neonazis», sowie der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler Wolfgang Theiler, teilte die Bürgerinitiative mit.


18. April 2007


Zeitung für Aachen

Eschweiler Bürgerinitiative unterstützt Kampagne "NPD-Verbot jetzt"


Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis" beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne ‚NPD-Verbot jetzt!’. Kernstück ist ein Schreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in welchem diese aufgefordert werden, ein neues Verfahren zum Verbot der NPD in die Wege zu leiten. Die Eschweiler BürgerInnen, insbesondere die jugendlichen, ruft die Initiative auf, sich der Unterschriftensammlung für diese Forderung anzuschließen.

Dazu teilt die Bürgerinitiative mit:

Schon einmal stand die NPD vor dem Verbot. Das Verfahren scheiterte vorerst an der verdeckten Arbeit bezahlter Nazis für die verschiedensten Verfassungsschutzämter. Alle Antragsteller (Bund, Länder, Bundestag) sind nach wie vor überzeugt, dass die NPD als antisemitische, rassistische und antidemokratische Gruppierung kein Teil der Demokratie sein kann.

Das freche Auftreten der Nazis, besonders in unserer Region, hat zu vielen und bunten Protesten breiter Bündnisse geführt. Aktive Nazigegner bekommen aber immer wieder zu hören und manchmal auch zu spüren: Die NPD ist derzeit nicht verboten und darf ihre dadurch erworbenen Privilegien (Finanzierung, öffentliches Auftreten usw.) ausleben.

Gegen die Zumutungen durch die hetzerischen Demonstrationen der NPD, gegen das freche Auftreten der NPD in den Parlamenten fordern immer mehr Organisationen, Initiativen, Jugendverbände und zahlreiche Einzelpersonen die Neuaufnahme des Verbotsverfahrens gegen die NPD.

Die Kampagne geht aus von der VVN / Bund der Antifaschisten und wird u.a. von einer Vielzahl Prominenter aus Kultur, Politik, Kirchen und Gewerkschaften, sowie von KZ-Überlebenden, unterstützt. 70 Erstunterzeichner bundesweit verleihen mit ihrer Unterschrift dem Begehren Nachdruck. Darunter sind der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten Franz-Josef Möllenberg, der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke, der katholische Bischof von Regensburg Gerhard Ludwig Müller, der Filmproduzent Artur Brauner, die Schauspieler Hannelore Elsner, Peter Sodann und Gisela May sowie die Kabarettisten Jürgen Becker und Dietrich Kittner. Weitergehende Informationen und Material zur Kampagne sind zu finden unter www.npd-verbot-jetzt.de.

Zu den Erstunterzeichnern und Unterstützern in der Region gehören u.a. für Eschweiler: Rudi Bertram, Bürgermeister der Stadt Eschweiler; Christliche Arbeiterjugend Eschweiler; Leo Gehlen, SPD Eschweiler; Heinz Kaulen, Vorsitzender der DGB-Region NRW Süd-West; Franz-Dieter Pieta, Bündnis 90/Die Grünen Eschweiler; Frank Taufenbach, Sprecher der Eschweiler BI "Gemeinsam gegen Neonazis"; Wolfgang Theiler, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler.

Weitere Unterstützer, Einzelpersonen und Gruppen, werden gebeten, sich per E-Mail bei der Bürgerinitiative zu melden.

Am 26. April findet in Eschweiler dazu auch eine Informationsveranstaltung "NPD - Wölfe im Schafspelz" mit Michael Klarmann statt. Näheres dazu im Veranstaltungskalender.

Auch die Antifa Düren und die VVN/BdA Aachen unterstützen die Kampagne. 



03. April 2007

Zeitung für Aachen

Am Donnerstag, 26.04.2007 lädt die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) "Gemeinsam gegen Neonazis" zu einer Veranstaltung mit dem Titel „NPD - Wölfe im Schafspelz" ein. Der freie Journalist Michael Klarmann wird als Kenner der regionalen rechtsextremen Szene zu den aktuellen Aktivitäten der Neonazis in der Region vortragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Ratssaal des Eschweiler Rathauses. Interessierte haben die Möglichkeit anschließend Fragen an den Referenten zu stellen und weitergehende Informationen zu erhalten.

Die Meldungen über rechtsextreme Gewalttaten von Neonazis einerseits und die neue Strategie der NPD in der Öffentlichkeit als adrett-bürgerliche Fast-Demokraten aufzutreten, veranlasst die Eschweiler BI erneut eine Informationsveranstaltung durchzuführen.

Die Neonazis treten in Eschweiler aktuell weniger direkt in Erscheinung. Jedoch verstärken NPD und die neonazistische Kameradschaft Aachener Land im angrenzenden Kreis Düren ihre Aktivitäten. Im benachbarten Stolberg sitzen die Neonazis bereits schon seit mehreren Jahren im Stadtrat.

Die NRW weite Berichterstattung der Medien über eine „Kommunalisierung" der NPD Arbeit bestätigt sich anscheinend auch in unserer Region. Im Vorfeld der Kommunalwahlen im Jahr 2009 streben Neonazis bereits den Sprung in den Düsseldorfer Landtag an.In Eschweiler gilt es erneut deutlich zu machen: Hier ist kein Platz für Rassisten.

Am 13.04.2007 jährt sich zum siebten Mal der einstimmige Beschluss der Eschweiler Parteien: „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus!" So lautet die sichtbare Selbstverpflichtung des Stadtrates. Der Anstoß diese Aktionsform aufzugreifen ging seinerzeit von der BI "Gemeinsam gegen Neonazis" aus.

Zweimal ist es in Eschweiler bereits gelungen die Verbreitung neonazistischer Ideologie zu verhindern. Den Neonazis gelang es in den vergangenen Jahren nicht sich hier festzusetzen. Das „Braune Haus" in Dürwiß steht bis heute leer. So soll es nach Auffassung der Eschweiler BI auch bleiben.

Die Eschweiler Initiative weist darauf hin: Gemäß §6 VersG sind Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme an der öffentlichen Versammlung ausgeschlossen.

(Pressemitteilung der BI "Gemeinsam gegen Neonazis")


29. März 2007


Eschweiler Filmpost im Internetangebot auf filmpost.de


Am Donnerstag, 26.04.2007 lädt die Eschweiler Bürgerinitiative (BI)
"Gemeinsam gegen Neonazis" zu einer Veranstaltung mit dem Titel „NPD – Wölfe im Schafspelz“ ein. Der freie Journalist Michael Klarmann wird als Kenner der regionalen rechtsextremen Szene zu den aktuellen Aktivitäten der Neonazis in der Region vortragen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Ratssaal des Eschweiler Rathauses. Interessierte haben die Möglichkeit anschließend Fragen an den Referenten zu stellen und weitergehende Informationen zu erhalten.

Die Meldungen über rechtsextreme Gewalttaten von Neonazis einerseits und die neue Strategie der NPD in der Öffentlichkeit als adrett-bürgerliche Fast-Demokraten aufzutreten, veranlasst die Eschweiler BI erneut eine Informationsveranstaltung durchzuführen.

Die Neonazis treten in Eschweiler aktuell weniger direkt in Erscheinung.
Jedoch verstärken NPD und die neonazistische Kameradschaft Aachener Land im angrenzenden Kreis Düren ihre Aktivitäten. Im benachbarten Stolberg sitzen die Neonazis bereits schon seit mehreren Jahren im Stadtrat. Die NRW weite Berichterstattung der Medien über eine „Kommunalisierung“ der NPD Arbeit bestätigt sich anscheinend auch in unserer Region. Im Vorfeld der Kommunalwahlen im Jahr 2009 streben Neonazis bereits den Sprung in den Düsseldorfer Landtag an.
In Eschweiler gilt es erneut deutlich zu machen: Hier ist kein Platz für Rassisten.
Am 13.04.2007 jährt sich zum siebten Mal der einstimmige Beschluss der
Eschweiler Parteien: „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus!“ So lautet die sichtbare Selbstverpflichtung des Stadtrates. Der Anstoß diese Aktionsform aufzugreifen ging seinerzeit von der BI "Gemeinsam gegen Neonazis" aus.
Zweimal ist es in Eschweiler bereits gelungen die Verbreitung
neonazistischer Ideologie zu verhindern. Den Neonazis gelang es in den
vergangenen Jahren nicht sich hier festzusetzen. Das „Braune Haus“ in Dürwiß steht bis heute leer. So soll es nach Auffassung der Eschweiler BI auch bleiben.
Die Eschweiler Initiative weist darauf hin: Gemäß §6 VersG sind Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme an der öffentlichen Versammlung ausgeschlossen.


29. März 2007


Eschweiler Nachrichten, Lokales


NPD: Wölfe im SchafspelzZu einer Veranstaltung mit dem Titel «NPD - Wölfe im Schafspelz» lädt die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) «Gemeinsam gegen Neonazis» für Donnerstag, 26. April ein.

Der freie Journalist Michael Klarmann wird als Kenner der regionalen rechtsextremen Szene zu den aktuellen Aktivitäten der Neonazis in der Region vortragen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Ratssaal des Eschweiler Rathauses. Interessierte haben die Möglichkeit, anschließend Fragen an den Referenten zu stellen und weitergehende Informationen zu erhalten.

Die Meldungen über die steigende Zahl rechtsextremer Gewalttaten von Neonazis einerseits und die neue Strategie der NPD, in der Öffentlichkeit als adrett-bürgerliche Fast-Demokraten aufzutreten, veranlasst die Eschweiler Bürgerinitiative erneut, eine Informationsveranstaltung durchzuführen.

Am 13. April jährt sich zum siebten Mal der einstimmige Beschluss der Eschweiler Parteien: «Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus!» So lautet die sichtbare Selbstverpflichtung des Stadtrates. Zweimal ist es in Eschweiler bereits gelungen, die Verbreitung neonazistischer Ideologie zu verhindern.

Den Neonazis gelang es in den vergangenen Jahren nicht, sich hier festzusetzen. Das «Braune Haus» in Dürwiß steht bis heute leer. So soll es nach Auffassung der Eschweiler BI auch bleiben.

Die Eschweiler Initiative weist darauf hin: Gemäß § 6 VersG sind Neonazis und Vertreter rechtsextremer Parteien von der Teilnahme an der öffentlichen Versammlung ausgeschlossen.



14. Mai 2005


 Eschweiler Nachrichten und Eschweiler Zeitung, Lokales

Initiative hängt Plakate gegen den braunen Spuk auf

Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ wehrt sich vehement gegen die Kandidatur neonazistischer Parteien bei der Landestagwahl am 22. Mai.

Aus diesem Grund befestigten am Donnerstagabend Vertreter der Initiative in der gesamten Innenstadt Plakate mit der Aufschrift „Keine Nazis in die Parlamente“. Auch an den Ortseinfahrten zu Eschweiler wurden unter den Schildern „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“ diese Plakate angebracht.

In der Indestadt sollen damit die Wahlberechtigten ermuntert werden, ihre Stimme zur Landtagswahl solchen Parteien zu geben, die sich aktiv und kosequent gegen Neonazis einsetzen. Denn auch heute noch gilt für die Organisation: „Alle Eschweiler Bürger sind aufgefordert, weiterhin aktiv dem braunen Spuk der Nazis entgegenzutreten“, sind sich die Vertreter der Eschweiler Bürgerinitiative einig.

 


13. Mai 2005


 Eschweiler Zeitung, Lokales

Bürgerinitiative tritt dem braunen Spuk entgegen

Indestädter warnen in der Fußgängerzone vor neonazistischen Parteien bei der Landtagswahl

Eschweiler. Gestern veranstaltete die Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ am Karnevalsbrunnen an der Grabenstraße eine Aktion gegen die Kandidatur neonazistischer Parteien zur Landtagswahl.

Wahlerfolge der Neonazis im Kreis Aachen bei den vergangenen Kommunalwahlen, aber auch zuvor bei Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg seien wieder Gründe genug für eine weitere Aktion gegen Neonazis.

Zur Unterstützung der Kampagne „Keine Nazis in die Parlamente“ wurden Infotafeln öffentlich ausgehängt. In Eschweiler sollen die Wahlberechtigten ermuntert werden, ihre Stimme zur Landtagswahl solchen Parteien zu geben, die sich aktiv und konsequent gegen Neonazis einsetzen.

Erst am 13. April 2005 jährte sich zum fünften Mal der einstimmige Beschluss der Eschweiler Parteien: „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus!“ So lautet die sichtbare Selbstverpflichtung des Stadtrates. Der Anstoß, die Aktionsform in Eschweiler aufzugreifen, ging seinerzeit von der Bürgerinitiative aus. Auch heute gilt: Alle Eschweiler Bürger sind aufgefordert weiterhin aktiv dem braunen Spuk der Nazis entgegenzutreten.

Auch nach den offiziellen Feiern zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, am 8. und 9. Mai, gilt es, wachsam und aktiv den rechtsradikalen Parteien zu zeigen, dass für sie in Eschweiler kein Platz ist.

Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ begrüßt in diesem Zusammenhang eine Zusage des Bürgermeisters Rudi Bertram. Er will erneut die Ortsschilder „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“ reinigen und instand setzen lassen. Immer wieder sind diese äußeren Zeichen aller demokratischen Kräfte in Eschweiler Ziel von Attacken unverbesserlicher Schmierer oder ewiggestriger Nazis.

Für die Eschweiler Bürgerinitiative steht fest: „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.“

 


12. Mai 2005


 Aachener Zeitung, Termine

Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“: 18.30 Uhr Aktion gegen Kandidatur neonazistischer Parteien zur Landtagswahl, Karnevalsbrunnen, Grabenstraße.

 


31. März 2005


 Aachener Zeitung, Lokales

Aufopferungsvolles Engagement steht dem Rechtsdruck gegenüber

Neusser Judoka informieren sich über Eschweilers Kampf gegen Rassismus

Eschweiler. Am 13. April 2000, vor knapp fünf Jahren also, verabschiedete der Rat der Stadt Eschweiler einstimmig eine Resolution gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die Diskriminierung von Minderheiten. Nach Verabschiedung der Resolution wurde Eschweiler als fünfte Stadt in der Bundesrepublik von der „Aktion Courage“ und der „Arbeitsgruppe SOS-Rassismus NRW“ eine Auszeichnung verliehen: „Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus“.

Seither prangt diese deutliche Aussage auf Hinweisschildern an den Ortseingängen Weisweiler, Rue de Wattrelos, Pumpe und Dürwiß. Die Resolution erfolgte seinerzeit vor dem Hintergrund des allgemeinen Rechtsrucks in unserer Gesellschaft und den Versuchen rechtsradikaler Gruppierungen, im so genannten „Braunen Haus“ in Dürwiß Fuß zu fassen. Dank des Engagements vieler Eschweiler Bürger und besonders der Initiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ gelang es, die Rechtsradikalen aus Dürwiß zu vertreiben.

Das Engagement der Stadt gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zeige bis heute Früchte, wie Bürgermeister Rudi Bertram am Mittwoch im Rathaus betonte, als eine 26-köpfige Gruppe Jugendlicher aus Neuss sich vom Bürgermeister und Frank Taufenbach, dem Sprecher der nach wie vor aktiven Initiative „Gemeinsam gegen Neonazis“, aus erster Hand über das indestädtische Vorgehen gegen rechtsradikale Umtriebe informieren ließ.

„Ich bin besonders stolz darauf, dass es in Eschweiler anders als in anderen Städten keine rechten Parteien im Stadtrat gibt“, betonte Bertram. „Wir sind eine Stadt, die sich wirklich bemüht, dem Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit keine Chance zu geben“, meinte der Bürgermeister. Und ergänzte sogleich: „Wir sind aber nicht so vermessen zu sagen, bei uns gäbe es so etwas nicht.“

Frank Taufenbach berichtete, wie die 1996 gegründete Bürgerinitiative gegen Neonazis entstanden ist und welche Aufklärungsarbeit sie geleistet hat. Die Initiative habe es sich zur Aufgabe gemacht, so Taufenbach, „die Resolution lebendig zu halten“.

Die jugendlichen Besucher aus Neuss sind Mitglieder der Judogruppe der Turngemeinde Neuss und informieren sich während der Osterfereien mit ihren Betreuern im Deiländereck über die Zeit des Nationalsozialismus und den heutigen Rechtsradikalismus. Um, so drückte es ihr Betreuer Jürgen Brockmeyer aus, „ein missionarisches Bewusstsein dafür zu bekommen, dass so etwas nie mehr passiert.“


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